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Ich mache dokumentarisches Theater, das Recherche als eigenständige künstlerische Form begreift. Mich interessieren Themen, bei denen das Persönliche und das Strukturelle untrennbar miteinander verwoben sind: Arbeit, Migration, Erinnerung, Sprache, der Körper als politischer Ort. Meine Inszenierungen bewegen sich im Spannungsfeld von Originalzitaten (Verbatim-Material), räumlicher Choreografie und Klang; die Form entwickelt sich dabei aus der Spezifik des vorgefundenen Materials wie aus der Reibung beider Disziplinen.

I make documentary theatre that takes research seriously as an artistic form itself. I am drawn to subjects where the personal and the structural are inseparable: labour, migration, memory, language, the body as political site. My productions move between verbatim material, spatial choreography and sound, building form from the specificity of what I find rather than imposing a shape from outside.

I am interested in what theatre can do that journalism cannot — and in the friction between the two.​​

Copyright Portrait: Helene Payrhuber

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Das weiße Dorf [2026]

Text: Teresa Dopler, Pasinger Fabrik [DE], 04.03.2026

Was bleibt von einer gemeinsamen Vergangenheit, wenn Nähe verschwunden ist? In Das weiße Dorf treffen zwei Menschen aufeinander, die sich einst vertraut waren und sich nun vorsichtig, tastend, beinahe fremd gegenüberstehen. Zwischen ihnen liegen geteilte Erinnerungen, unausgesprochene Konflikte und die Frage, ob Begegnung noch möglich ist – oder nur Wiederholung. Sie bewegen sich zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen dem, was war, und dem, was hätte sein können. Teresa Doplers Gesprächsstück seziert die fragile Dynamik menschlicher Beziehungen und macht Erinnerung zum Schauplatz der Auseinandersetzung. Sprache wird dabei ebenso Mittel der Annäherung wie des Scheiterns.​ Malin Kraus (Regie), Jenny von Reiche (Dramaturgie) und Felix Loeffelholz von Colberg (Bühne/Kostüm) entwickeln mit Das weiße Dorf eine konzentrierte, atmosphärische Inszenierung über Nähe, Verlust und die Zumutungen des Erinnerns.​ Es spielen: Leon Brugger und Michael Schröder. 

©Mona-Shatry

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Das weiße Dorf CR Mona Shatry.jpg

Latexstudien I-IIII [2026]

Dokumentary Play, PATHOS Theatre [DE], 18./19.01.2026

Latexstudien I–IIII ist eine serielle, dokumentarische Performance über Klassismus, Arbeiterinnenschaft und soziale Unsichtbarkeit im Niedriglohnsektor. Die Inszenierung erzählt anhand vier einzelner und doch kollektiver Arbeitsrealitäten, die selten sichtbar gemacht werden im öffentlichen Diskurs. Auf Grundlage dokumentarischer Recherchen in einem Schlachthof, einem Paketverteilzentrum, einem Nagelstudio und einer Reinigungsfirma entstehen performative Texte aus Interviews, Gesprächen und Geräuschen des Arbeitsalltags. Die vier Performances  sind ästhetisch wie thematisch miteinander verbunden und bilden gemeinsam ein vielstimmiges Tableau weiblicher Arbei, das an zwei Abenden zu sehen ist. Klänge wie Eigenschaften von Maschinen und Materialien werden zu einer sinnlichen Erfahrung verbunden. Latexstudien I–IIII fragt, wer gesehen wird, wessen Stimmen gehört werden – und wie Theater gesellschaftliche Realität sichtbar machen kann.

©Mara Weyel

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Latexstudien I-IIII

Die Häuslichen [2025]

Dokumentary Play, Lesi Theatre [UA], 21.11.2025

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Ankündigung Die Häuslichen Sweet Birds
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